BOB – Berufsorientierendes Praktikum am ZfG Götz

Metallbau – Bei der Arbeit

Hinführen und Orientieren zu einem Beruf – die praktische Phase beginnt bei uns mit den Schülern der Klassenstufe 8. Als eine der 11 Kooperationsschulen mit dem Zentrum für Gewerbeförderung Götz starteten zwei Klassen am 10.09. und 17.09. 2012 für je eine Woche in Schülerwerkstätten.

Begrüßt und geleitet durch Frau Müller wurden die Handfertigkeit, die Ausdauer und vielleicht verborgene Talente für die Tischlerei, den Metallbau, die Elektrik und die Kosmetik auf den Prüfstand gebracht. Nicht für jeden leicht zu bewältigen – und das Ergebnis der Bemühungen spiegelte dann auch den persönlichen Einsatz wider. Stolz und Enttäuschung hielten sich da die Waage.

Blumenampel – entstanden beim Holzbau

Die Ausbilder gingen pädagogisch geschickt aber auch genug konsequent vor, um ein Gefühl für die Arbeit und die ganze Atmosphäre drum herum zu vermitteln. Wie sie mit stressendem Verhalten umgingen – nur ein Fachmann kann das so wie sie!

Maschinen und Werkzeuge und verschiedene Materialien und Arbeitstechniken – einen ganzen Haufen Neues hatten unsere 8-Klässler zu bewältigen. Es ist schon nicht einfach, verschiedene Schraubenzieher (oder in Neu-deutsch: Schraubendreher) oder den Kurzhobel vom Feinhobel zu unterscheiden. Selbst ein paar 2 Millimeter dünne Bleche können einen beim Biegen auf der Abkantbank schon mal ins Schwitzen bringen.

Stövchen – entstanden beim Metallbau

Was unsere Schüler geleistet haben, dokumentierten sie in einem täglich zu führenden Arbeitsbericht. Ganz so, wie es in der Berufsausbildung gefordert wird. Und die ganz Guten haben ihr „Produkt“ – das Kurzwellenradio, die Blumenampel oder den Speisenwärmehalter – voller Stolz mit nach Hause genommen.

Im Rückblick gibt es viel Lobenswertes zu erwähnen; aus den Kritiken muss man lernen und besser werden. Und damit nicht allzu viel in Vergessenheit gerät, werden die Werkstattprojekte im WAT- oder Wahlpflichtunterricht aufgearbeitet. Die vielen Fotos und Videoaufnahmen – wozu sonst ist ein Handy da? – halten die Erinnerungen und die vielleicht schon gefestigten Berufswünsche bis zum nächsten Mal wach …

Im zweiten Halbjahr, zum Frühling hin, geht’s dann nämlich noch einmal nach Götz: andere Werkstätten, andere Werkzeuge, andere Handgriffe.

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Eine Antwort zu

  1. dietheonews schreibt:

    Wir in Götz
    Ich habe in Götz einen Kaffewärmer gebaut und einen Blumenhalter
    Es hat mir Spaß gemacht, weil ich sowas gerne mache und es besser ist als jeden Tag zur Schule zu gehen. Der Kaffewärmer besteht aus Metall mit Holzgriffen. Der Blumenhalter besteht aus Holz und Angelsehne.
    Von Montag bis Mittwoch hatten wir Metallbearbeitung und von Donnerstag bis Freitag arbeiteten wir mit Holz. Bei der Metallbearbeitung haben wir erst das Metall gebogen und anschließend geschliffen Als wir fertig waren haben wir die benötigten Löcher gebohrt. Das Holz haben wir an den Kanten abgerundet und glatt geschliffen. Nun wurden die Teile zusammengebaut.
    Das Essen in der Kantine in Götz war richtig gut.
    (Sebastian Rügen)

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